Mit dem deutschen Nationalkader auf der WKU-Weltmeisterschaft in Trier – Annika Huynh glänzt auf internationaler Bühne
Nach beeindruckenden Leistungen bei den Qualifikationsturnieren wurde Annika Huynh offiziell in den deutschen Nationalkader der WKU berufen. Damit erfüllte sich für sie ein bedeutender Meilenstein – der Start bei der WKU-Weltmeisterschaft 2025. Gemeinsam mit dem Nationalteam ging es für sie nach Trier, wo das größte internationalen Turnier der WKU stattfand.
Ein globales Sportereignis auf deutschem Boden
Die Weltmeisterschaft der *World Karate and Kickboxing Union (WKU)* wurde vom 26. Oktober bis 1. November 2025 in Trier ausgetragen. Die WKU zählt zu den größten weltweiten Verbänden für Karate, Kickboxen und Formenlauf. Sie organisiert jährlich internationale Wettkämpfe, bildet Kampfrichter aus und steht für ein modernes, stiloffenes Regelwerk. Ziel der Organisation ist es, Athletinnen und Athleten aus verschiedensten Stilrichtungen zusammenzubringen und fairen Leistungssport zu fördern.
In Trier war die Vielfalt deutlich spürbar: Über **2600 Starterinnen und Starter** aus Ländern wie den USA, Kanada, Südafrika, Irland, England, Schottland, Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien, Afghanistan, Russland, Mexiko, Guatemala und vielen weiteren Nationen traten in unterschiedlichen Kampf- und Formendisziplinen gegeneinander an. Das Niveau war entsprechend hoch – für alle Beteiligten eine große sportliche Herausforderung.
Annika Huynh sichert sich ihren Platz im Nationalteam
Durch ihre Leistungen bei den Qualifikationswettkämpfen hatte sich Annika ihren Platz im deutschen Nationalkader hart erkämpft. Bei der Weltmeisterschaft durfte sie gleich in zwei Kategorien starten und Deutschland auf internationaler Bühne vertreten:
Starker Auftritt bereits in der Vorrunde
Schon die Vorrunden zeigten: Annika war top vorbereitet. Mit herausragenden Wertungen setzte sie sich äußerst souverän gegen internationale Konkurrenz durch.
Beide Ergebnisse gehörten zu den Spitzenwerten des Tages und brachten sie sicher und verdient ins Finale.
Finalrunden voller Präzision, Ausdruck und Nervenstärke
Im Finale zeigte Annika noch einmal, was in ihr steckt.
In der Kategorie Waffenformen Female 35+ präsentierte sie eine kraftvolle, technisch exakte und hochkonzentrierte Darbietung. Die Kampfrichter belohnten diese Leistung mit einer Spitzenwertung – und dem 1. Platz, der Goldmedaille für Deutschland.
Auch im Finale der Kategorie Softstyle 18+ überzeugte sie mit Ausdruck, Eleganz, Dynamik und fließenden Bewegungen. Gegen ein starkes, internationales Teilnehmerfeld erreichte sie einen hervorragenden 2. Platz und damit eine weitere Medaille für Deutschland.
Für die Statistiker
Deutschland war mit 1613 Punkten die erfolgreichste Nation bei dieser Weltmeisterschaft, gefolgt von England (795p) und den USA (711p). Die Athleten der deutschen Nationalmannschaft erlangten insgesamt 659 Siege und 436 Niederlagen und darunter gab es 114x Gold, 131x Silber und 194x Bronze. Die Turngemeinde Trossingen Abt. Kampfkunst teilte sich nach Punktegleichstand mit 9 weiteren Institutionen# Platz 62 der erfolgreichsten Kampfkunstschulen bei diesem Turnier
Fazit
Mit zwei Podestplätzen – Gold in Waffenformen Female 35+ und Silber in Softstyle 18+ – hat Annika Huynh nicht nur das deutsche Team glänzend vertreten, sondern auch gezeigt, dass sie zur internationalen Spitze gehört. Die WKU-Weltmeisterschaft in Trier war ein emotionales, intensives und hochklassiges Event – und Annika hat es mit ihren Leistungen eindrucksvoll geprägt.
